inkasso.de verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.

Basiszins bleibt im Minus

Basiszins bleibt im Minus

Seit dem 1.1.2017 gilt in Deutschland ein Basiszins von -0,88 Prozent. Damit bleibt dieser wichtige Zinssatz weiterhin im negativen Bereich.

Bereits seit 2013 gilt hierzulande ein negativer Basiszinssatz. Der Basiszins ist Berechnungsgrundlage für Verzugszinsen. Trotz des Negativwertes müssen sich Gläubiger allerdings keine Sorgen machen, dadurch Geld zu verlieren.

Bei Verbrauchergeschäften liegen die Verzugszinsen fünf und bei Handelsgeschäften neun Prozentpunkte über dem Basiszinssatz. Damit gelten für B2C-Geschäfte also 4,12 Prozent Verzugszinsen und für B2B-Geschäfte 8,12 Prozent.

Der Basiszins ist in erster Linie eine mathematische Bezugsgröße, auf deren Grundlage andere Zinssätze errechnet werden. Er wird alle sechs Monate – jeweils im Januar und Juli – von der Bundesbank festgesetzt und orientiert sich an dem Zinssatz der Hauptrefinanzierungsgeschäfte der Europäischen Zentralbank.

Sie finden den aktuellen Zinssatz auch auf der Webseite der Deutschen Bundesbank:

https://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Standardartikel/Bundesbank/Zinssa...