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Datenschutz und Digitalisierung im Fokus der neuen zfm

Datenschutz und Digitalisierung im Fokus der neuen zfm

Kurz vor Inkrafttreten der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) liefert die zfm ihren Lesern noch einmal handfeste Infos, wie sie die neuen Regeln in ihrem Unternehmen umsetzen können.

Im ersten Teil einer zweiteiligen Serie erklären dabei Rechtsanwalt Dr. Lutz Martin Keppeler und Wilhelm Berning, welche komplexen datenschutzrechtlichen Löschpflichten im Forderungsmanagement zu beachten sind – eine Aufgabe, die im Detail sehr aufwendig und nach wie vor mit rechtlichen Unsicherheiten verbunden ist, wie die Autoren näher beschreiben. In der nächsten Ausgabe wird es dann um die Dokumentation dieser Löschpflichten und die Praxis aus IT-Sicht gehen.

Die Digitalisierung ist nach wie vor in aller Munde, und auch die Inkassowirtschaft ist mitten in einem rasanten Veränderungsprozess. Dr. Gamal Moukabary stellt in seinem Beitrag in diesem Zusammenhang vor, wie FinTechs die Finanzdienstleistungslandschaft und insbesondere die Bonitätsprüfung bereits verändert haben.

Dr. Christian Behrens führt im zweiten Teil seiner Serie zum „Verzugsschaden des Forderungsgläubigers“ aus, welche Verzugsschäden vom Schuldner im Wege von Schadensersatzansprüchen erstattet verlangt werden können, beispielsweise Verzugszinsen sowie Inkassokosten und Anwaltsgebühren.

In der Rubrik „Dreimal nachgefragt“ steht Jörn Wittmann vom Selbstregulierungsverband SRIW Rede und Antwort. Er erklärt, was in der Wirtschaft unter einem Code of Conduct (CoC) zu verstehen ist, und wie solche Vereinbarungen auf bestimmte Verhaltensregeln von Branchen praktisch umgesetzt werden können. So trägt ein CoC zum Beispiel dazu bei, in Gesetzestexten sehr abstrakt und unkonkret formulierte Vorgaben so zu konkretisieren, dass sie exakt die Bedürfnisse und Tätigkeiten einer Branche abbilden – etwa beim Datenschutzrecht. Durch einen gut formulierten und konsequent angewandten Code of Conduct könnten teilnehmende Unternehmen einerseits durch einen Reputationsgewinn profitieren und andererseits regulatorische Eingriffe des Gesetzgebers unnötig machen.

Zur Gesetzgebung äußert sich auch BDIU-Hauptgeschäftsführer Kay Uwe Berg in seinem Vorwort. Berg begrüßt, dass sich die GroKo-Partner in ihrem Koalitionsvertrag auf eine Stärkung der behördlichen Inkasso-Aufsicht verständigt haben – und schlägt zur Realisierung dieses Ziels die Schaffung eines Bundesamts für Rechtsdienstleistungsaufsicht (BAReD) vor. Bislang sind fast 40 Zivilgerichte für die Kontrolle der Branche zuständig. Zu viele, um dieser Aufgabe effizient und koordiniert nachzukommen.

Die zfm Zeitschrift für das Forderungsmanagement erscheint alle zwei Monate beim ZAP Verlag. Für Mitgliedsunternehmen des BDIU ist der Bezug der Zeitschrift im Mitgliedsbeitrag enthalten.