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Inkassounternehmen: Kompetenz im Forderungsmanagement, auch bei kniffligen Fällen

Inkassounternehmen: Kompetenz im Forderungsmanagement, auch bei kniffligen Fällen

Axel Kulick, Vizepräsident des BDIU, antwortet auf die Frage: »Warum erledigen Gläubiger das Inkasso ihrer Forderungen eigentlich nicht selbst?«

Eine gängige Aussage zur Arbeit unserer Branche lautet in etwa so: »Inkasso und Forderungsmanagement? Das ist doch kein Problem. Das kann der Gläubiger am besten selber machen!«

Die Entgegnung darauf ist ein klares »Ja, aber…«. Denn Unternehmen, die sich selbst um offene Forderungen kümmern, werden gewisse Erfolge haben. Aber reichen diese an die Realisierungserfolge eines modernen Inkassodienstleisters heran?

Kommunikation mit Schuldnern als Kernkompetenz

Eher nicht. Denn Inkassodienstleister haben eine Kernkompetenz: Das Einziehen offener Forderungen auch in einem schwierigen Umfeld. Durch eigens entwickelte Software wird der Forderungsprozess ständig überwacht, sodass stets der optimale Realisierungsweg gewählt wird.

So wird vor dem kostenintensiven Einsatz eines Gerichtsvollziehers beispielsweise verifiziert, ob der Schuldner überhaupt zahlungsfähig ist. Per Langzeitüberwachung wird die Bonität eines Schuldners regelmäßig geprüft – solange, bis die Forderung beglichen ist.

Ein weiterer Pluspunkt ist die professionelle Schuldnerkommunikation. Gerade bei Mehrfachschuldnern werden zuerst die Gläubiger bedient, die freundlich, aber bestimmt ihre Interessen durchsetzen. Psychologisch und juristisch geschultes Fachpersonal kann das Zahlungsverhalten von Schuldnern realistisch einschätzen und in Ratenpläne und Vergleiche umsetzen.

Durch Servicezeiten am Abend und Wochenende wird säumigen Zahlern die Kontaktaufnahme so leicht wie möglich gemacht. Auch die Nutzung moderner Kommunikationswege wie E-Mail oder WhatsApp erhöht die Resonanz.

Forderungsmanagement beginnt mit Bonitätsprüfung

Professionelle Inkassounternehmen begleiten die Forderungen ihrer Kunden von der Entstehung bis zur Beitreibung. Konkret heißt das, dass Zahlungsarten wie der Kauf auf Rechnung oder der Ratenkauf per Zahlungsgarantie oder Factoring abgesichert werden, nachdem eine positive Bonitätsprüfung erfolgt ist. Dabei wird neben dem Zahlungsausfallrisiko auch das Debitorenmanagement und, falls notwendig, die Weiterleitung in den Inkassoprozess übernommen.

Der Fokus liegt dabei auf Transparenz: In welchem Stadium eine Forderung sich gerade befindet, kann per Online-Reporting jederzeit nachvollzogen werden.

Noch mehr Meinungen zu Inkasso und den Leistungen der Unternehmen des Forderungsmanagements lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Inkassowirtschaft.