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Miese Abzocke mit falschen Lotto-Mahnungen

Miese Abzocke mit falschen Lotto-Mahnungen

Ziemlich dreist ist das, was dieser Tage der Beschwerdestelle des Inkassoverbands gemeldet wird. Mehrere Verbraucher sollen für angebliche Gewinnspielteilnahmen kräftig zur Kasse gebeten werden.

In allen Fällen ist der Betrug zum Glück schnell zu erkennen. Die Verbraucher waren aufmerksam und konnten dadurch richtig reagieren.

In den Briefen geht es um Teilnahmen an Lotterien. Die Verbraucher können sich aber nicht daran erinnern, entsprechende Verträge eingegangen zu sein. Auch hinter den angeblichen Inkassounternehmen stecken ganz offensichtlich Betrüger, was ein Check im Netz schnell entlarvt. Seriöse Inkassounternehmen müssen im Rechtsdienstleistungsregister gelistet sein. Auf die Absender dieser Briefe trifft das nicht zu.

 

Warnsignal: Zahlungen sollten auf Konten im Ausland erfolgen

Sehr verdächtig: Bezahlen sollen die Verbraucher auf ausländische Konten. Die IBANs führen unter anderem nach Litauen und Griechenland. Auch die auf den Schreiben aufgeführten Telefonkontakte sind – absolut unüblich – entweder Mobilnummern oder aber welche mit Auslandsvorwahlen.

Die Empfänger der Briefe sollen massiv eingeschüchtert werden. Bei Nichtzahlung wird mit sofortigen Kontosperrungen, der Pfändung von Rentenansprüchen und dem Besuch des Gerichtsvollziehers gedroht – sogar von einer „Sammelklage“ ist die Rede.

Besonders dreist: Ein Schreiben verlangt eine (nicht weiter begründete) Gesamtforderung in Höhe von 760 Euro. Sie würde sich aber auf 290 Euro reduzieren, wenn der Verbraucher sofort – innerhalb von drei Tagen – bezahlt. Ein vorausgefüllter Überweisungsträger ist gleich mit angehangen.

 

Zum Glück hat der Verbraucher NICHT gezahlt und stattdessen uns über diesen Fall informiert.

Der einzige richtige Rat bei solcher betrügerischen Post ist natürlich:
Nicht zahlen und sich am besten gleich an die Polizei mit der Anzeige solcher Betrugsversuche wenden.