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Neues Geldwäschegesetz: Darauf müssen Inkassounternehmen achten!

Neues Geldwäschegesetz: Darauf müssen Inkassounternehmen achten!

Ralf Inderwies ist Dozent an der Inkassoakademie zum Thema Geldwäsche-Prävention. Im Interview stellt er die wichtigsten Änderungen beim neuen GwG vor.

Herr Inderwies, warum müssen sich Inkassounternehmen auf die neuen Regeln im Geldwäschegesetz (GwG) einstellen? Das Forderungsmanagement gilt doch als keine für Geldwäsche anfällige Branche. 

RALF INDERWIES: Bereits mit der Änderung des Geldwäschegesetzes in 2008 wurden Inkassounternehmen als Verpflichtete in das GwG aufgenommen.

Im Rahmen des neuen GwG wurden die bereits bestehenden Regeln nochmals konkretisiert und zum Teil auch verschärft. Unabhängig von einem eher geringeren Risiko der Geldwäsche im Bereich des Forderungsmanagements müssen jedoch die allgemeinen Sorgfaltspflichten, die der Gesetzgeber definiert hat, eingehalten werden.

Was passiert, wenn man sich nicht an die neuen Regeln hält? Drohen Strafen?

RALF INDERWIES: Ja. Der bereits in der Vergangenheit nicht unerheblich Bußgeldrahmen (bis zu 100.000 EUR) wurde deutlich erhöht.

Bei Verstößen können Bußgelder bis zu 1 Mio. EUR bzw. das Doppelte des erzielten wirtschaftlichen Vorteils erfolgen. Weiterhin ist eine Art „öffentlicher Pranger“ vorgesehen. Das bedeutet, dass die jeweilige Aufsichtsbehörde alle unanfechtbar gewordenen Maßnahmen sowie Bußgeldentscheidungen auf ihrer Internetseite veröffentlicht.

Wer sollte unbedingt an den aktuellen Seminaren zum Geldwäschegesetz der Inkassoakademie teilnehmen?

RALF INDERWIES: Die Seminare richten sich insbesondere an die Geschäftsführer sowie an die in den Unternehmen als verantwortlich für den Bereich „Geldwäsche“ definierten Personen.

 

Interessiert? Dann informieren Sie sich bei der Deutschen Inkasso Akademie über die nächsten Termine!