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Zum 1.7.: Pfändungsfreigrenze steigt um 40 Euro

Zum 1.7.: Pfändungsfreigrenze steigt um 40 Euro

Die Pfändungsfreibeträge sind für Gläubiger einer der wichtigsten Eckwerte bei der Geltendmachung ihrer Ansprüche. 

Alles, was unterhalb dieses Sockelbetrags liegt, kann nicht gepfändet werden. Der Sinn dieser Sache ist natürlich nicht etwa, Gläubiger zu ärgern oder ihnen das Durchsetzen ihrer Ansprüche unnötig zu erschweren. Hintergrund ist vielmehr ein sozial- und verbraucherpolitisch sinnvoller Grundsatz.

Schuldner sollen dazu ermuntert werden, eigenes Geld zu verdienen. Letztlich ist ein Schuldner, der über eigenes Einkommen verfügt, ja immer noch am besten dazu in der Lage, seine Zahlungsverpflichtungen auf lange Sicht und möglichst auch aus eigener Kraft zu bedienen. Das nutzt so am Ende auch den Gläubigern.

Um diese Möglichkeit nach unten abzusichern, hilft der Pfändungsfreibetrag. Er soll unter anderem auch verhindern, dass ein erwerbstätiger Schuldner mit eigenem Einkommen auf Sozialleistungen angewiesen ist.

Grundlage für diese als unpfändbar definierte Summe ist der steuerliche Grundfreibetrag, von dem ja auch alle Arbeiternehmerinnen und Arbeitnehmer profitieren. Da dieser zuletzt gestiegen ist, steigt nun auch die Pfändungsfreigrenze. Sie wird übrigens alle zwei Jahre angepasst.

Ab 1. Juli 2019 beträgt also der unpfändbare Eingangsbetrag in der Pfändungstabelle nunmehr 1179,99 Euro.