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Runder Tisch zur Verbraucherinsolvenz tagt

Runder Tisch zur Verbraucherinsolvenz tagt

Verbraucherinsolvenz und Restschuldbefreiung waren Themen am Vorabend des Insolvenzrechtstags in Berlin

Am Runden Tisch der Verbände trafen sich Mittwochabend Schuldner- und Gläubigervertreter sowie Richter und Vertreter aus dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV), um sich über aktuelle Themen sowie Rechtsprechung zur Verbraucherinsolvenz auszutauschen. Das Treffen fand am Vorabend des 15. Deutschen Insolvenzrechtstags statt, zu dem die Arbeitsgemeinschaft Insolvenzrecht und Sanierung des Deutschen Anwaltvereins für den 15. und 16. März in die Hauptstadt eingeladen hat.

Beim Runden Tisch ging es unter anderem um die Richtlinie zum europäischen Insolvenzrechtsrahmen (vor allem um die Entschuldungsfrist nach drei Jahren, die nach Meinung des BDIU in dieser pauschalen Form Gläubiger einseitig benachteiligt), um die Zukunft des P-Kontos sowie um das BGH-Urteil vom 21. September 20170 – IX ZR 40/17 („Verstrickungsurteil“).

Teilnehmer waren Vertreter des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), des Verbands Insolvenzverwalter Deutschlands (VID), des Bundesverbands Deutscher Inkasso-Unternehmen (BDIU), des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV), der Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung (BAG-SB) sowie Rechtsanwälte und Richter.

Vergangenes Jahr gab es laut Destatis 71.896 Verbraucherinsolvenzverfahren. Insgesamt entstanden Gläubigern durch Insolvenzen (Unternehmen, Verbraucher und weitere Schuldner) im Jahr 2017 Schäden durch zu erwartende Forderungsverluste in Höhe von 29,7 Milliarden Euro.

Eindrücke vom Insolvenzrechtstag am 15. März 2018 in Berlin - u.a. mit Ministerialdirigentin Marie Luise Graf-Schlicker, Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz