inkasso.de verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.

Datenschutz: Wie geht es weiter mit der EU-Verordnung?

BDIU und DIA berichten über ihre Aktivitäten im Geschäftsjahr 2015/2016

Sie ist eines der wichtigsten Gesetzeswerke der Europäischen Union der letzten Jahre: die Datenschutzgrundverordnung. Ab dem 25. Mai 2018 muss sie in allen Mitgliedsstaaten angewendet werden. Was aber bedeutet das konkret und wie müssen sich Inkassounternehmen auf die neuen Voraussetzungen für ihre Tätigkeit einstellen?

Zwar ist gesichert, dass Datenverarbeitungen im Bereich des gesamten Forderungsmanagements, einschließlich der Inkassodienstleistungen, weiterhin rechtmäßig ablaufen können. Aber wie das in der täglichen Inkasso-Praxis im Detail aussehen soll, ist in vielen Bereichen leider unklar geblieben. Mit der Verordnung sind viele unbestimmte Rechtsbegriffe eingeführt worden. Derzeit arbeitet das für das Datenschutzrecht zuständige Bundesministerium des Innern an einem Begleitgesetz zur Umsetzung der Verordnung in deutsches Recht. Das sollte die entsprechende Klarheit bringen.

Die aktuelle Ausgabe des BDIU-Magazins INKASSOWIRTSCHAFT widmet sich diesem Thema. Auf dem jüngsten Kongress des BDIU äußerte sich auch Dr. Ole Schröder, parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, zum Datenschutzrecht. Dabei bestätigte er unter anderem, dass beabsichtigt ist, beispielsweise § 28a des Bundesdatenschutzgesetzes zu erhalten.

Das Heft wirft außerdem einen Blick auf den gesamten Kongress, auf dem der Inkassoverband seinen 60. Geburtstag gemeinsam mit über 600 Gästen feierte.  

BDIU und die Deutsche Inkasso Akademie (DIA) berichten darüber hinaus, welche Themen in den vergangenen zwölf Monaten besonders im Fokus ihrer Aktivitäten standen.