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Bausback: „Digitalisierung ist das Thema der nächsten Jahre“ - BDIU KONGRESS diskutiert elektronischen Rechtsverkehr

Bausback: „Digitalisierung ist das Thema der nächsten Jahre“ - BDIU KONGRESS diskutiert elektronischen Rechtsverkehr

München, 7. April 2017 –

Am Freitag diskutierte in München der bayerische Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback auf dem Jahreskongress der Inkassowirtschaft über die Einführung des elektronischen  Rechtsverkehrs. „Die Digitalisierung ist für Bayern das Thema der nächsten Jahre, nicht nur im  Bereich der Justiz“, so der Minister. Dabei gehe Sorgfalt allerdings vor Schnelligkeit.

Bausback kündigte an, dass der elektronische Rechtsverkehr in Bayern noch im Jahr 2017 flächendeckend eingeführt werde. Dabei sei jedes Gericht autonom in seiner Entscheidung, E-Justice bereits vollumfänglich oder in einzelnen Schritten einzuführen. 

Aktuell würden elektronische Akten an Gerichten in Landshut und Regensburg pilotiert. 

Der Präsident des Landgerichts Landshut, Heinz-Peter Mair, berichtete, dass der elektronische Rechtsverkehr einige Effizienzvorteile bringe. Bereits jetzt spare die Justiz durch den digitalen Versand von Unterlagen viel Geld ein. 

Detlef Wasser, Referatsleiter Zwangsvollstreckung im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV), begrüßte die Vorreiterrolle, die Bayern bei der Einführung des elektronischen Rechtsverkehrs einnehme. E-Justice sei ein über mehrere Jahre andauerndes Großprojekt, eine Gemeinschaftsanstrengung von Bund und Ländern. 

Digitalisierung wird auch am Nachmittag ein Thema auf dem Branchenkongress sein, wenn Start-up-Firmen aus dem FinTech-Bereich ihre Lösungen für das Forderungsmanagement vorstellen werden.