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Pedd warnt vor Folgen von Brexit für Zahlungsmoral und Insolvenzen

Pedd warnt vor Folgen von Brexit für Zahlungsmoral und Insolvenzen

Berlin, 23. Juni 2016 –

„Würden sich die Briten heute für einen Austritt aus der Europäischen Union entscheiden, dann wäre das ein Signal für Instabilität und würde auf lange Sicht auch negative Folgen für die Wertschöpfung deutscher Unternehmen haben“, sagt Kirsten Pedd, Präsidentin des Bundesverbands Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. (BDIU), heute in Berlin. „Großbritannien ist einer unserer wichtigsten Handelspartner. Wir befürchten, dass sich ein Brexit langfristig negativ auf deutsche Unternehmen auswirken würde und sich in der Folge die Zahlungsmoral hierzulande verschlechtern und es wieder mehr Unternehmensinsolvenzen geben könnte. In Zeiten der Globalisierung und zunehmenden grenzüberschreitenden Handels ist es für Europa wichtig, zusammenzustehen, für gemeinsame Werte und gemeinsames Wachstum einzutreten. Das schafft man am besten, wenn man das mit den europäischen Institutionen und als Teil der Europäischen Union tut. Ein Brexit wäre ein Verlust für Europa.“

Der BDIU engagiert sich schon seit Jahrzehnten für Europa. Er zählt zu den Gründungsmitgliedern des europäischen Inkasso-Dachverbands Federation of European National Collection Associations (FENCA). Mit Andreas Aumüller kommt der aktuelle FENCA-Präsident aus Deutschland. Seit 2014 ist der BDIU verantwortlich für die Administration der FENCA.“

 

Über den BDIU
Dem Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen gehören 560 Unternehmen des Forderungsmanagements an. Gemeinsam führen sie der Wirtschaft pro Jahr rund 5 Milliarden Euro an ausstehenden Forderungen wieder zurück. Die über eine halbe Million Auftraggeber der Inkassounternehmen kommen aus allen Wirtschaftsbereichen und beschäftigen mehr als 6 Millionen Menschen in Deutschland.