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Inkassoverband eröffnet Kongress mit kontroverser Diskussion über das Gesetz gegen unseriöse Geschäftspraktiken

Inkassoverband eröffnet Kongress mit kontroverser Diskussion über das Gesetz gegen unseriöse Geschäftspraktiken

München, 6. April 2017 –

Vor über 500 Teilnehmern und Gästen hat der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen am Donnerstagnachmittag in München seinen jährlichen Branchenkongress eröffnet. 

Zu Beginn der zweitägigen Veranstaltung diskutierte BDIU-Präsidentin Kirsten Pedd gemeinsam mit Tatjana Halm, Leiterin Markt und Recht der Verbraucherzentrale Bayern, und Dr. Dirk Ulbricht, Direktor des instituts für finanzdienstleistungen e.V. (iff), über die Evaluierung des Gesetzes gegen unseriöse Geschäftspraktiken.

Kirsten Pedd stellte klar, dass der BDIU und seine Mitgliedsunternehmen dazu bereit sind, das mit der Evaluierung beauftragte iff dabei zu unterstützen, verwahrte sich aber gegen eine Vorverurteilung ihrer Branche. „Inkassounternehmen nehmen ihre Verantwortung für die Interessen ihrer über eine halbe Million Auftraggeber aus allen Bereichen der Wirtschaft sehr ernst“, so Pedd. 

Während Dr. Dirk Ulbricht und Tatjana Halm die Arbeit von Inkassounternehmen grundsätzlich für erforderlich halten, äußerten sie im Detail allerdings deutliche Kritik. Dagegen bestand Einigkeit, dass gerade überschuldete Verbraucher Hilfestellungen benötigen, um wieder am wirtschaftlichen Leben teilnehmen zu können. 

Weiteres Großthema des Kongresses ist die Digitalisierung und ihr Einfluss auf das Forderungsmanagement sowie die Umsetzung der europäischen Datenschutzgrundverordnung.