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Sanierungsstau der Kommunen: Inkassoverband empfiehlt Kämmerern Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern

Sanierungsstau der Kommunen: Inkassoverband empfiehlt Kämmerern Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern

Berlin, 15. August 2018 –

„Die jetzt bekannt gewordenen Zahlen zum Sanierungsstau an unseren Schulen werfen ein dramatisches Schlaglicht auf die angespannte Situation der kommunalen Verwaltungen. Angesichts steigender Aufgaben stoßen Städte und Gemeinden immer öfter an ihre personellen und finanziellen Kapazitätsgrenzen. Die öffentliche Hand kann jede Hilfe gebrauchen, damit sie ihre wichtigen Zukunftsaufgaben auch weiterhin bewältigt. Beim Forderungsmanagement beispielsweise könnten die Verwaltungen schon heute mit externen Dienstleistern im Wege der Verwaltungshilfe zusammenarbeiten. Wir fordern die Kämmerer dazu auf, diese Möglichkeit zu nutzen. Für die Haushalte brächte das deutliche Mehreinnahmen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kommunen würden entlastet und könnten sich auf ihre Kernaufgaben konzentrieren“, so Kirsten Pedd, Präsidentin des Bundesverbands Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. (BDIU), am Mittwoch in Berlin.

Die Förderbank KfW hatte heute eine Studie veröffentlicht, laut der die Kommunen alleine zur Sanierung von Schulen einen Investitionsrückstand von 48 Milliarden Euro vor sich her schieben.

Über den BDIU
Dem Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen gehören gut 550 Unternehmen des Forderungsmanagements an. Gemeinsam realisieren sie pro Jahr zwischen 5 und 10 Milliarden Euro an ausstehenden Forderungen. Zu den Auftraggebern der Inkassounternehmen gehören Firmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie die öffentliche Hand.