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Traumjob Inkasso

Pro Jahr lernen rund 25 Auszubildende an einer Berufsschule im Süden Hamburgs die juristischen und praktischen Hintergründe einer kaufmännischen Inkassotätigkeit kennen.

Im Sommer 2013 hat Saskia Zutz ihren Abschluss als Bürokauffrau mit Zusatzqualifikation Inkasso gemacht. Jetzt ist sie eine von rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in Hamburg bei EOS Deutscher Inkasso Dienst beschäftigt sind. Als Sachbearbeiterin in der Inkassoabwicklung hilft sie jeden Tag Gläubigern, ihre berechtigten Ansprüche durchzusetzen, und beantwortet Anfragen von Schuldnern, die aus ganz unterschiedlichen Gründen ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachgekommen sind.

Fit in den wichtigsten rechtlichen Belange der Inkassotätigkeit hat Saskia Zutz unter anderen Detlev Konow gemacht. Er unterrichtet „Inkassolehre“ an der Staatlichen Handelsschule mit Wirtschaftsgymnasium „H10“, einer Berufsschule in Hamburg-Harburg.

In Norddeutschland wird die kaufmännische Inkasso-Ausbildung bereits seit 2002 angeboten. Einzige weitere Möglichkeit für Betriebe, ihre Kaufleute entsprechend auszubilden, gibt es im Kammerbezirk Karlsruhe. „Die Erfahrung zeigt, dass nicht nur spezialisierte Dienstleister aus dem Forderungsmanagement Interesse an Bürokaufleuten mit dieser Zusatzqualifikation haben“, sagt Wolfgang Bruhn, Leiter der H10-Berufsschule. Alle Unternehmen, die ihr Mahnwesen verbessern wollten, benötigten „Kaufleute, die über diese vertiefte Inkasso-Rechtskunde verfügen“. Neben Inkassounternehmen sind Absolventen seiner Berufsschule auch tätig zum Beispiel in Rechtsanwaltskanzleien oder bei Banken.

Wie Inkasso-Kaufleute ausgebildet werden und welche Berufsperspektiven sich für sie ergeben, zeigt das BDIU-Magazin „Die Inkassowirtschaft“ in seiner Ausgabe von Dezember 2013.