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Jahresbericht 2013/2014

Mehr Verantwortung für Europa, das GguG und ein buntes Sparschwein zur Schuldenprävention.
 

Die Inkassowirtschaft wurde 2013/2014 vor einige Herausforderungen gestellt: Zahlreiche Gesetzesänderungen sorgten für viel Wirbel in der Branche und machten steten Austausch mit dem Gesetzgeber für den BDIU nötig. Hervorzuheben sind die Gesetze zu Änderungen beim Verbraucherinsolvenzverfahren sowie die Reform der Sachaufklärung in der Zwangsvollstreckung und vor allem die Regelungen zur Tätigkeit von Inkassounternehmen im sogenannten „Gesetz gegen unseriöse Geschäftspraktiken“.

Verantwortung übernommen haben BDIU und DIA durch ihre Unterstützung für das Projekt „Schulschwein“. Die spendenfinanzierte Initiative hat Unterrichtsinhalte entwickelt, mit denen Grundschulkinder den eigenverantwortlichen Umgang mit Geld erlernen. Ein farbiges Sparschwein – eben das „Schulschwein“ – hilft dabei. Die Inkassoakademie hat als Schulpatin die finanziellen Mittel bereitgestellt, damit auch eine Grundschule in Berlin an dem Projekt teilhaben konnte. Für die Inkassowirtschaft ist das ein wichtiger Beitrag, um Überschuldung nachhaltig zu verhindern.

Unser Blick in die Zukunft – geht immer häufiger nach Europa.
Die Debatte über eine EU-Datenschutzgrundverordnung belegt eindrucksvoll: Für die Inkassowirtschaft wird es immer wichtiger, frühzeitig bei Gesetzgebungsinitiativen in Brüssel Flagge zu zeigen und auf die Interessen der Wirtschaft hinzuweisen.

Seit September 2013 ist mit Andreas Aumüller ein Vertreter des BDIU an die Spitze der europäischen Inkassowirtschaft gerückt. Als Präsident der Federation of European National Collection Associations (FENCA) verschafft er auch dem BDIU und damit dessen Mitgliedern Gehör auf europäischer Ebene.

Seit Januar 2014 verantwortet der deutsche Inkassoverband nunmehr auch die Administration der FENCA. Eine Übernahme zusätzlicher Verantwortung – für die Interessen der Mitgliedsunternehmen, aber auch für die Interessen des Forderungsmanagements in Europa insgesamt.