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Jahresbericht 2014/2015

Erstmals können sich Inkassounternehmen jetzt auf ein Gesetz berufen, was die Erstattungsfähigkeit von Inkassokosten gegenüber Verbrauchern angeht.

Rechtspolitische Themen beschäftigten die Inkassowirtschaft im Geschäftsjahr 2014/2015 intensiv – zum Beispiel das Insolvenzanfechtungsrecht, die Reform des Verbraucherinsolvenzverfahrens, die europäische Datenschutzgrundverordnung oder die Änderungen im Rechtsdienstleistungsgesetz. Der Jahresbericht zeigt detailliert, wie der BDIU diese wichtigen Themen im Sinne der Inkassowirtschaft begleitet hat.

Ein Meilenstein sind dabei die Änderungen im Rechtsdienstleistungsgesetz. Diese haben dazu geführt, dass Inkassounternehmen sich jetzt erstmals auf ein Gesetz berufen können, wenn es um die Erstattungsfähigkeit von Inkassokosten gegenüber Verbrauchern geht. Für die seriöse Inkassowirtschaft ist das ein großer Schritt nach vorne.

Die Deutsche Inkasso Akademie (DIA) qualifizierte in zahlreichen Seminaren die Verbandsmitglieder bei der reibungslosen Umsetzung dieser neuen Regeln, insbesondere was die Darlegungs- und Informationspflichten angeht. Außerdem entwickelte die DIA neue Formate, die sich rund um die speziellen Bedürfnisse kleinerer Inkassounternehmen drehen.

Einen besonderen Raum nimmt in diesem Jahresbericht ein Gastbeitrag von  Prof. Hans-Jürgen Papier ein. Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts analysiert darin, wie die Rechtspolitik zunehmend auch durch den Verbraucherschutz geprägt wird – und macht dabei einen bemerkenswerten Appell für mehr Eigenverantwortung und weniger Regulierung.